AZV „Unterer Wiesbach“

Abwasserzweckverband

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Verbrauchsabrechnung 2020 und 2021
Der niedrige Steuersatz von 5% wird bei der Abrechnung für Wasser und Abwasser für das ganze Jahr 2020 angesetzt.
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Erfolgreiche Auszeichnung
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Feierliche Wiedereröffnung
Am 04.September 2020 wurde die Wiedereröffnung des Hallenbades im kleineren Kreis gefeiert.
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AZV „Unterer Wiesbach“

Abwasserzweckverband

Kenndaten der Kläranlage Unterer Wiesbach/Steckbrief

Ausbaugröße:

  • 17.000 E+EGW (Einwohner+Weinbau+Gewerbe)
  • Max. Zulaufmenge Trockenwetter 2.700 m³/d bzw. 195 m³/h
  • Max. Zulaufmenge Regenwetter 86 l/s
  • Jahresschmutzwassermenge 940.000 m³ ( Jahresdurchschnitt Kläranlagen Zulauf )
    = 940.000.000 Liter
    = 9.400.000 Badewannen (9,4 Mio.)

Ausgewählte Überwachungswerte:

  • Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB) max. 70 mg/l
  • Biochemischer Sauerstoffbedarf nach 5 Tagen (BSB5) max. 15 mg/l
  • Stickstoff gesamt, anorganisch (Nges) max. 14 mg/l
  • Phosphor gesamt (P) max. 2 mg/l

Stand 31.12.2014/08.06.2016

Chronik und Entstehung der Kläranlage Unterer Wiesbach

1962
Bildung des Wasser- und Bodenverbandes Abwasserverband Unterer Wiesbach für die Abwasserableitung über Verbindungssammler und Abwasserreinigung der Ortsgemeinden Aspisheim, Gensingen, Grolsheim und Horrweiler der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen und für die Stadtteile Dromersheim und Sponsheim der Stadt Bingen am Rhein

1964
Entwurf der Kläranlage Unterer Wiesbach, Grolsheim

  • 1. Ausbaustufe 3.800 E+EGW
  • 2. Ausbaustufe 7.600 E+EGW

1966
Genehmigung zum Bau der Verbandskläranlage Unterer Wiesbach 1. Ausbaustufe, Gemarkung Grolsheim

1967
Abnahme der 1. Ausbaustufe und Inbetriebnahme

1978
Entwurf eines Neubaus der Kläranlage Unterer Wiesbach

1988
Beschluss in der 5. Verbandsversammlung, die Beibehaltung der bestehenden Aufteilung in die Gruppen Unterer Wiesbach und Mittlerer Wiesbach mit den jeweils angeschlossenen Ortsgemeinden. In der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung waren der Neubau der Kläranlage Unterer Wiesbach und der Ausbau der Kläranlage Mittlerer Wiesbach vorgesehen.

1989
Genehmigungsplanung zur Erweiterung der Kläranlage Unterer Wiesbach

1991
Erster Spatenstich zum Neubau der Kläranlage Unterer Wiesbach

1992
Offizielle Einweihung Unterer Wiesbach Bauzeit 13 Monate

Kenndaten aus der Genehmigung aus 1991:

  • Ausbaugröße: 17.000 E+EGW
  • Max. Zulaufmenge Trockenwetter 2.700 m³/d bzw. 390 m³/2h
  • Max. Zulaufmenge Regenwetter 86 l/s
  • Jahresschmutzwassermenge 900.000 m³
  • Ausgewählte Überwachungswerte ab 01.09.1992 gem. Genehmigung:
  • Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB) max. 70 mg/l
  • Biochemischer Sauerstoffbedarf nach 5 Tagen (BSB5) max. 15 mg/l
  • Stickstoff gesamt, anorganisch (Nges) max. 18 mg/l
  • Phosphor gesamt (P) max. 2 mg/l

1994 – 1996
Inbetriebnahme des Regenentlastungsbeckens auf der Kläranlage Grolsheim
Genehmigung aus 1994, Beckenvolumen 820 m³, Regenentlastung im Regenwetterfall max. 1.700 l/s (Einleitung in den Aspisheimer Graben)

+2009 – 2010*
Planung und Inbetriebnahme der Erneuerung der Schaltanlage für das Tiefgebiet (Pumpwerk zur Entwässerung des EZG Sponsheim sowie die Steuerung des Regenbecken) einschließlich eines neuen Prozessleitsystems (PLS) und der Visualisierung über EDV und Fernwirktechnik für den gesamten Kläranlagenbetrieb

Sanierung des Verbindungssammlers Aspisheim bis zur Kläranlage Grolsheim

2010 – 2012
Betriebsoptimierung durch den Einbau digitaler Messsonden für die Ammonium-, Nitrat und Sauerstoffwerte sowie Programmierung einer optimierenden Steuerung der biologischen Reinigung.

Neu genehmigter Überwachungswert: Stickstoff gesamt anorganisch von 18 auf 14 mg/l reduziert durch umgesetzte Optimierung (Genehmigung aus 2010)

2011 – 2012
Erneuerung der Notstromversorgung des Tiefgebietes für die Regenwetterpumpen der Regenentlastung des Zulaufs aus dem Stadtteil Sponsheim

2012
Beschluss zur Zentralisierung der Abwasserreinigung in der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen mit Stilllegung der Kläranlage Mittlerer Wiesbach, Errichtung einer Pumpstation auf der stillgelegten Kläranlage, Bau einer Druckleitung zur Kläranlage Grolsheim mit einer Länge von rund 6 km und Ausbau der Kläranlage Unterer Wiesbach in Grolsheim einschließlich einer anaeroben Schlammbehandlung und Verstromung der Faulgase

2013
Überholung zweier Regenwetterpumpen im Tiefgebiet (2 Stück, Fördermenge je 1.800 m³/h, trocken aufgestellte Kreiselpumpen, Leistung: 50 kW/80PS)

2014
Überholung einer weiteren Regenwetterpumpe im Tiefgebiet (1 Stück, Fördermenge 1.800 m³/h, trocken aufgestellte Kreiselpumpen, Leistung: 50 kW/80PS)

Oktober – Dezember 2015
Bau und Inbetriebnahme Überschussschlammeindickung und Start des „provisorischen Übergangsbetriebs“:

  • Schlammeindickung und anschließende Klärschlammtransporte zur Kläranlage Mittlerer Wiesbach und dortige Klärschlammbehandlung
  • Filtratwasserrücktransporte und Reinigung dieser auf der Kläranlage Grolsheim

14. Juli 2016
Einreichen der Genehmigungsplanung „Zentralisierung der Abwasserreinigung in der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen“ bei der SGD Süd / Mainz:

  • Rückbau der Kläranlage Mittlerer Wiesbach zu einer rein mechanischen Vorreinigung und Errichten des Pumpwerks Mittlerer Wiesbach zum Befördern des vorgereinigten Abwassers.
  • Verlegung einer 6,8 km langen Abwasserdruckleitung vom Standort „Mittlerer Wiesbach“ zum Standort „Unterer Wiesbach“ zukünftig „ARANT“ (Abwasserreinigungsanlage Nahetal)
  • Umbau und Erweiterung des Standorts „Unterer Wiesbach“ zur ARANT
    Siehe auch dazu: ARA Nahetal (ARANT)

17. August 2016
Wasserrechtliche Abnahme des Provisorischen Übergangsbetriebs

September 2016
Inbetriebnahme der neuen Regenwetterpumpe „3“ im Tiefgebiet

Inbetriebnahme eines neuen erweiterten Prozessleitsystems zur Steuerung und Überwachung inklusive Fernzugriff

Oktober 2016
Start der gemeinsamen zentralisierten Bereitschaft mit Kläranlage “Mittlerer Wiesbach“

19. Dezember 2016
Übergabe der Genehmigung zur Zentralisierung der Abwasserreinigung in der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen durch die SGD Süd

Vertiefende Informationen

Ausblick/in Planung:

2017 – 2021
Baudurchführung zur Zentralisierung der Abwasserreinigung in der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen

Austausch der Wasserzähler in der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen

Ab der 7. KW

Nach dem Mess- und Eichgesetz (MessEG) vom 25. Juli 2013 sind wir verpflichtet, alle Wasserzähler in einem regelmäßigen Turnus zu wechseln.

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Verbrauchs­abrechnung Wasser und Abwasser 2021/2022

In Kürze erhalten Sie die Verbrauchsabrechnung 2021 für Wasser und Abwasser mit Angabe der Vorauszahlung für das Jahr 2022.

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Wichtiger Hinweis zur Trinkwasser­versorgung

Neue Regelung für das Auffüllen von Pools und Schwimmbädern

Trinkwasserversorgung in den Sommermonaten ist immer wieder ein Thema. Aktuell möchten wir Sie auf folgendes nochmals hinweisen:

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Brauchwasser­stationen wieder in Betrieb

Ab der 13. KW werden die Brauchwasserstationen in Horrweiler, St. Johann, Welgesheim, Wolfsheim und Zotzenheim wieder in Betrieb genommen.

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Garten­wasser­anschlüsse werden wieder an das Wasser­leitungs­netz angeschlossen

Ab der 13. KW werden die Gärten wieder an das Wasserleitungsnetz angeschlossen.

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Ein sympathische Symbolfigur

Unser „bunter Vogel“ der VG-Werke Sprendlingen-Gensingen AöR stellt sich vor

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Hallenbad Gensingen öffnet

Liebe Badegäste, Wir freuen uns sehr, dass wir unser Hallenbad am 13. September 2021 wieder öffnen können. Damit wir Ihnen und uns die größtmögliche Sicherheit bieten können, müssen wir uns alle an das Betriebs- und das Hygienekonzept halten.

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Auszeichnung für erfolgreiche Hallenbad-Sanierung

Die Schwimmbad­innen­beleuchtung des sanierten Hallenbades in Gensingen wurde vom Bundes­umwelt­ministerium mit einem Zertifikat ausgezeichnet.

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100% Ökostrom aus der Region für die Region

Der Betriebszweig Energieversorgung der VG-Werke beschäftigt sich seit Aufbau des Betriebszweiges in 2010 mit der Errichtung von Anlagen zur Gewinnung von regenerativen Energien.

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Weitere aktuelle Meldungen

Erhalten Sie hier eine Übersicht amtlicher Mitteilungen, Presse, Veranstaltungen, Rückblick

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